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“Ich bin Europäerin”

Text und Foto von Binh Nguyen.- Sie führt ein Leben zwischen Berlin und Paris, spricht fünf Sprachen und hat Psychologie studiert: Keine schlechten Voraussetzungen, wenn man Chefin der Weltbank in Deutschland ist. Porträt einer Frau, die gerne Europäerin ist. Claudia von Monbart ist neugierig auf neue Menschen und Projekte, sich immer wieder auf neue Situationen und Projekte einzustellen gehört zu den Hauptaufgaben ihrer Tätigkeit als Chefin der Weltbank in Berlin. „Unsere europäische Zentrale für die Öffentlichkeitsarbeit und den Länderdialog ist in Paris”, erläutert sie. Seit knapp zwei Jahren gibt es jedoch auch in Deutschland, ähnlich wie in London oder Rom eine Dependance, die die Beziehungen zur Regierung - insbesondere dem Ministerium für Zusammenarbeit und wirtschaftliche Entwicklung, Parlament, Zivilgesellschaft, Stiftungen, Forschung und Lehre sowie zur Presse stärkt.So pendelt von Monbart jede Woche zwischen ihren beiden Wohnorten Paris und Berlin. Zusätzlich zu den deutschsprachigen Ländern ist sie zuständig für Spanien und Portugal. Da versteht es sich von selbst, dass sie neben deutsch, englisch und französisch auch fließend italienisch, spanisch und portugiesisch spricht.

Ich interessiere mich für andere Kulturen, andere Menschen und natürlich für ihre Sprachen.So hat sie auch in einigen europäischen Ländern studiert. Zunächst VWL in Hamburg und Rom, später hängte sie noch ein Zweitstudium in Zürich in klinischer Psychologie und Anthropologie, sowie eine psychoanalytische Ausbildung dran. „Volkswirtschaft war ein Brotberuf, Psychoanalyse fand ich spannend”, erzählt sie. So entschloss sie sich zu dem Zweitstudium. Was ich da gelernt habe, setze ich aber nur privat ein”, ergänzt sie mit einem Augenzwinkern. Ohne ihren erlernten Brotberuf wäre sie wohl auch nicht bei der Weltbank gelandet. Zunächst arbeitete sie bei den Vereinten Nationen - beim United Nations Development Programme und bei der UNIDO, unter anderem in Peru und auf zahlreichen Missionen in Lateinamerika, Asien und Afrika. Seit nunmehr 18 Jahren ist sie fest bei der Weltbank. Überall auf der Welt, stationiert ist sie in Paris – und seit zwei Jahren zur Hälfte in Berlin. Flexibel eben.

Das Berliner Team zählt - inklusive von Monbart - nur drei Mitarbeiter. Kürzlich war ihr oberster Chef, Weltbankpräsident Robert Zoellick, bei Bundeskanzlerin Merkel, um über die Koordinierung der internationalen Projekte im Rahmen der Globalisierung und die stark nachgefragten Mikrokredite in Entwicklungsländern zu sprechen. Jede Menge Veranstaltungen und Round Tables und natürlich das alljährlich stattfindende deutsche Weltbankforum in Frankfurt organisieren von Monbart und ihre Mitarbeiter.

Insbesondere der kritische Dialog ist ihr wichtig. Es gibt viele Vorurteile gegenüber der Weltbank”, beklagt sie. „Doch so simplen Vorwürfen wie jenen, dass wir die Armut nur vergrößerten, können wir nur schwer entgegentreten. Dazu braucht es fundierte Gespräche – das kann man nicht in einem Satz ausräumen.Besonders die Bekanntmachung der vielen Projekte zur Förderung von Frauen und Mädchen liegen ihr am Herzen, wie der neue „Gender Action Plan“ der Weltbank, der Frauen fördert, sie gezielt ausbildet und in die Produktion einbindet. Wenn sie dann mal Urlaub hat – man glaubt es kaum - verreist sie. Nach Südamerika, Asien oder einfach nur den kurzen Trip von Paris nach Südfrankreich. Sie entspannt gerne bei einem guten Buch und interessiert sich für Architektur und Gärten.

Bei der Frage, ob sie sich denn nun als Deutsche, Französin oder als Weltbürgerin fühlt, beginnt sie zu lachen- und zögert einen Moment. Natürlich bleibe ich Deutsche, aber ich habe in so vielen verschiedenen Orten gelebt, habe überall verteilt Freunde, meine Familie lebt in Süddeutschland - ich glaube, ich bin eine Europäerin!



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